| Die Rettungskette - Ablauf einer Alarmierung |
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Falls sie im Landkreis Landsberg den Notruf 112 für die Feuerwehr und den Rettungsdienst wählen, wird er in der integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck entgegengenommen. Von dort werden sie von qualifizierten Disponenten die alle über eine rettungsdienstliche sowie feuerwehrtechnische Ausbildung verfügen zu ihrer Notfallmeldung abgefragt.
Dies geschieht in der Regel nach folgendem 5-W Schema:
Hierbei wird berücksichtigt, wie viele Rettungskräfte benötigt werden und welche Feuer- oder Rettungswache, unabhängig von Gemeindegrenzen, dem Ort des Notfalls am nächsten liegt. Zusätzlich wird immer die Feuerwehr alarmiert auf deren Gemeindegebiet sich der Notfall ereignet hat. Somit ist sichergestellt, dass für das Ausmaß des Notfalls genügend Hilfskräfte zur Verfügung stehen und auch immer die Einheit mit der kürzesten Anfahrt ausrückt.
Im Bereich der Feuerwehr Utting geschieht die Alarmierung über tragbare Funkmeldeempfänger, im Volksmund auch einfach Piepser genannt. Diese tragen die Feuerwehrleute ständig bei sich. Da es sich bei der Uttinger Wehr um eine freiwillige Feuerwehr handelt erreicht die Wehrmänner der Alarm in allen Lebenslagen. Ob bei der Arbeit, während der Freizeit, ob Tag ob Nacht, vor dem Fernseher, beim Sport, in der Pizzeria oder im Strandbad beim Baden. Wenn der Funkmelder anschlägt, lassen sie alles stehen und liegen, begeben sich auf dem schnellsten Weg zum Feuerwehrhaus und rücken unverzüglich zum Einsatz aus. Durch die strategisch perfekte Lage in der Ortsmitte ist das Feuerwehrhaus von überall im Ort zügig erreichbar, sodass das erste Einsatzfahrzeug in der Regel nach etwa drei bis vier Minuten nach dem Alarm mit ausreichender Mannschaft ausrücken kann. |


Durch die von ihnen gemachten Angaben wird dem Disponenten nun vom Einsatzleitrechner ein Alarmierungsvorschlag unterbreitet.