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 Der gezeigte Schutzanzug ist die Grundausstattung des Feuerwehrmanns. Die Jacke besteht aus sehr leichtem Stoff, und ist - auch wenn sie wasserfest ist - nur für Einsätze in den wärmeren Monaten geeignet. Zur Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger ist sie aufgrund der unzureichenden Temperaturisolierung nicht zugelassen. In die Vorderseite der Hosenbeine ist ein Kevlar-Gewebe eingearbeitet, das den Träger vor Verletzungen mit scharfen oder spitzen Gegenständen schützen soll. Zur Grundausrüstung gehören zusätzlich ein Feuerwehrhelm mit Visier, Feuerwehrhandschuhe aus Leder, ein Rettungsgurt, Feuerwehrstiefel mit Stahlkappen und trittsicherer Sicherheitssohle. |
 Für die kälteren Jahreszeiten - und ganzjährig für Einsätze unter Atemschutz - wurden zusätzlich zur leichten Arbeitsjacke gleich etwas dickere Funktionsjacken mit beschafft. Diese Jacken sind ein ganzes Stück länger, mit zahlreichen Reflexionsstreifen versehen und dicker isoliert als die oben gezeigten leichten Schutzjacken. Durch die dicke Isolierung ist der Träger dieser Jacke besonders gut vor hohen Temperaturen, wie sie bei einem Brandeinsatz auftreten können, geschützt. Das Material hält es sogar kurzfristig aus, wenn es direkt einer Flamme ausgesetzt wird. Der hohe Kragen schützt die empfindliche Nackenpartie zusätzlich. Hier im Bild trägt unser Model eine Nomex-Haube unter dem Helm, die ihn vor Hitze und Kälte schützt. |
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Im Bild links sehen Sie einen fertig ausgestatteten Atemschutzgeräte-träger. Jeder Atemschutzgeräteträger erhält seine persönlich zugeteilte Atemschutzmaskemaske. Er trägt unter dem Helm grundsätzlich eine zweilagige NOMEX-Haube, die ihn vor hohen Temperaturen schützen soll. Die hier gezeigten Handschuhe werden nur an Atemschutzgeräte-träger ausgegeben und werden nur bei Atemschutzeinsätzen getragen. Der Feuerwehrmann trägt eine Druckflasche auf dem Rücken, die mit 300 bar / ca. 1800 Liter Atemluft gefüllt ist. An einem Schultergurt der Flasche ist ein Totmann-Melder (Auer FireFly S) befestigt, der bei längerer Bewegungslosigkeit seines Trägers mit lautem Pfeifen auf sich aufmerksam macht.
Zusätzlich wurde jeder 2. Pressluftatmer mit einem Holster ausgestattet, darin befinden sich Kleinteile wie z.B. ein Messer, Wachskreide, Karabiner, Bandschlinge und Keile die die Arbeit der Geräteträger erleichtern sollen. Das Gesamtgewicht des Atemschutzausrüstung beträgt ca. 15 kg!
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Um den Atemschutzgeräteträgern im Bereich der Beine den gleichen optimalen Schutz wie
am Oberkörper Gewährleisten zu können wurden im Herbst 2009 spezielle Atemschutz-überhosen der Firma Texport (Modell Airlok) beschafft.
In Kombination mit den Überjacken Bayern 2000 bzw. der neuen Überjacke Texport Airlok sind unsere Geräteträger nun nach aktuellem Stand der Technik ausgerüstet.
Auf dem linken Bild sehen Sie den Geräteträger voll Ausgerüstet ohne Atemschutzhose auf dem rechten Bild der Feuerwehrmann mit der neuen Hose und einer der neuen Jacken die
schrittweise für Atemschutzgeräteträger beschafft werden soll.
Zur weiteren Ausstattung gehören je nach Lage u.a.: ein Handscheinwerfer, ein Funkgerät eine Rettungsleine (hier seitlich am Pressluftatmer befestigt), ein Bergetuch und Brechwerkzeug sowie die Wärmebildkamera (Bullard T4).
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 Da die Feuerwehr bei Sturmeinsätzen häufig mit der Beseitigung von Windbruch beauftragt ist, kommen dort regelmäßig Motorsägen zum Einsatz. Aus Gründen der Unfallverhütung werden von den Feuerwehrleuten hierbei stets Schnittschutzbeinlinge getragen. Die Fütterung der Beinlinge besteht aus vielen, sehr langen Fasern, die die Kette einer Motorsäge sofort blockieren, sollte die Säge einmal in Richtung Bein abrutschen. Der Spezialhelm hat ein Visier, das nicht beschlagen kann, da es aus einem feinmaschigen Gitternetz besteht. Zusätzlich ist am Helm Gehörschutz angebracht. |
 Besondere Situationen (insbesondere Hochwasser- und Öleinsätze) erfordern, dass die Feuerwehr ihre Männer auch im hüfthohen Wasser einsetzen kann. Links im Bild sehen Sie einen Feuerwehrmann in einer Wathose. Zum eigenen Schutz ist zusätzlich das Tragen einer Schwimmweste zwingend vorgeschrieben. Hier kümmert sich unser Kamerad gerade um die Brotzeit. |
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